Passo Ghenna Silana und Grotta di Ispinigoli

Heute sind wir nach einem üppigen Frühstück zeitig aufgebrochen. Zuerst ging es nach Arbatax. Dort waren wir am Hafen und haben die Roten Felsen bewundert.

Dann ging es weiter Richtung Nordwesten in die Berge.

Nicht nur auf Korsika schießen die Insulaner gerne auf Ihre Verkehrsschilder. Die Sarden können das auch.

Kaum waren wir in den Bergen hat sich ein gewaltiger Wolkenbruch über uns entlehrt. Mit Donner und Blitz. Wir konnten kurzeitig nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Überall sind Bäche mit Dreck und Steinen über die Fahrbahn gespühlt worden. Nach ca. 15 Minuten war der ganze Spuk wieder vorbei. Wir waren klatschnass und vom Himmel hat uns die Sonne angelacht oder ausgelacht?

Wir sind dann auf feuchter Fahrbahn über den Passo Ghenna Silana (1017m) gefahren. Tolle Strecke und schöne Aussicht. Durch den Wolkenbruch und die Sonne hat die Fahrbahn gedampft und es haben sich Nebelfelder gebildet, welche über die Berge gezogen sind. Hat toll ausgesehen. Danach ging es weiter zur Grotta di Ispinigoli. Einer trockenen Tropfsteinhöhle. D.h. es tropft nicht mehr, nur noch ein bis zweimal im Jahr bei sehr viel Dauerregen. Die Höhle verläuft vertikal. Wir sind 50 Meter in die Tiefe gestiegen und auch wieder hoch. In der Mitte ist ein riesiger Stalagnat von fast 50 Meter. Die Höhle geht weiter hinten nochmals 60 Meter in die Tiefe. Diese sind aber nicht zugänglich.

Die Strecke heute betrug ca. 125km

Unser Ziel war Dorgali. Nettes kleines Dorf. Als wir total verschwitzt ankamen, gab es im ganzen Dorf kein Wasser. Wir konnten erst paar Stunden später Duschen. Im Dorf haben wir eine tolle legere Pizzeria gefunden. Mit einer total leckeren Pizza und dem tollen sardischen Birra Ichnuso non filtrata.

Fundstück auf dem Nachhauseweg.


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Ein Kommentar zu „Passo Ghenna Silana und Grotta di Ispinigoli

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