Heute Morgen bin ich um 8:00 Uhr aufgebrochen und wollte über den KhardungLa ins Nubra Tal fahren. Heute ist aber der Ladakh Marathon und dieser führt den KhardungLa runter. Die Läufer sind um 5 Uhr Morgens gestartet. Und somit ist der KhardungLa heute gesperrt. Laut dem Polizisten soll der KhardungLa ab 16:00 Uhr wieder befahrbar sein. Das würde ja noch reichen. Dann wäre ich vermutlich gegen 20 Uhr in der Unterkunft. Aber ich wollte mir eigentlich mehr Zeit lassen. Ich hoffe die Ausage trifft zu.
Irgendwie muß ich total flexibel bleiben. Also habe ich erst einmal die Shanti Stupa in Leh besichtigt.




Dann bin ich weiter nach Stok gefahren. Dies ist nur über eine Offroad Straße erreichbar.
Am Ortseingang ist ein Meditationszentrum. Dort gibt es die erste Statue. Einen Maitreya Buddha.

Oben am Kloster steht eine riesige Buddha Statue vom Buddha Shakyamuni, dem Buddha des jetzigen Weltzeitalters. In der Statue ist ein Tempel eingebaut. Als ich ankam fand gerade irgendeine Zermonie mit Gebete und später noch Getrommel statt. dazu. Und mir wurde ein MilchTee angeboten.


Im Tempel waren alle Wände bunt bemalt.

Ein toller Ort.
Dann bin ich weiter zum Thiskey Kloster gefahren. Diesmal habe ich Eintritt bezahlt und das Kloster besichtigt. Das hat sich echt gelohnt. Es waren fast alle Tempel offen.
Im Maitreya-Tempel erstreckt sich eine Buddha Statue über 2 Stockwerke. Maitreya ist der Buddha des künftigen Weltzeitalters. Er hat normalerweise eine europäische Sitzhaltung. Dieser jedoch sitzt mit verschränkten Beinen auf einer Lotosblüte.


Im Dukhang, dem Versammlungsraum der Mönche war ein schönes Mandala zu sehen, welches auch mit farbigen Steinen/Staub gestreut wurde.

Im Gonkhang, dem Tempel für die zornigen Schutzgottheiten, sitzt in der Mitte der neunköpfige Yamantaka. Er hat außerdem 34 Hände und 16 Beine. Die Gesichter sind mit Tüchern verhüllt. Keine Ahnung warum. Aber an der Seite war noch ein Metal Fan.



Nach der Besichtigung bin ich wieder nach Leh zurück gefahren. Von meinem Stammcafe konnte ich die letzten Läufer des Marathons ankommen sehen, wärend ich Aprikosen Pie und Kaffee genossen habe.



Kurz vor 16 Uhr habe ich mich aufs Moped geschwungen und bin zum Pass gefahren. Dieser war offen und ich konnte passieren. (Geiles Wortspiel) Der Pass ist echt ein Erlebnis. Er nimmt einfach kein Ende. Es geht immer weiter nach oben. Unfassbar. Die letzten 10-15 km zur Pasdhöhe sind eine Offroad Piste die einem echt alles abverlangen.




Aber ich habe es gemeistert. Einen der höchsten Pässe mit 5359m habe ich bezwungen. Etwas kurzatmig wird man in dieser Höhe. Aber eigentlich habe ich weniger Probleme als viele andere. Manche hören sich an wie alte Dampflocks.

Auf der anderen Seite waren es nur 1-2 km Offroad. Dann war alles asphaltiert. Das war echt ein Erlebnis. Der Pass hat insgesamt über 60km. In Hunder bin ich erst gegen 19 Uhr angekommen. Zwischenzeitlich ist es stockdunkel geworden. Aber die Unterkunft habe ich erst gegen 20 Uhr gefunden. Die Koordinaten bei Booking waren total falsch.
Aber total nette Leute und zu essen gab es auch noch etwas.


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