Wat in Bangkok

Neujahr in Thailand ist wie jeder andere Tag. Hier hat alles offen und auf den Straßen herrscht das geordnete Chaos wie jeden Tag. Gestartet haben wir den Tag mit einer leckeren Nudelsuppe/Nudelgericht. Da kann ich mich echt dran gewöhnen. Die Nudeln sind alle frisch gemacht. Keine getrocknete Päckchennudeln. Das ist echt der Hammer.
Direkt an der Khaosan Road ist eine größere Tempelanlage. Wat Chana Songkhram. Das Wat bedeutet Buddhistischer Tempel. Diesen haben wir heute besucht. Die Thais kaufen Blumen, Blumenkränze, Kerzen und Räucherstäbe. Diese werden den Buddhas und dem König geopfert. Die Blumen türmen sich. Hier war ein richtiges Gedränge. Vieleicht etwas mehr als sonst. Ein Gebet fürs neue Jahr kann nicht schaden. Obwohl das Thailändische Neujahrsfest der Songkran erst am 13. bis 15. April statt findet.
Vor jedem Tempel und Altar liegen die Schuhe rum. Und überall gibt es Selfies, es ist wichtig das Erlebnis festzuhalten.
Nach dem Tempel sind wir weiter Richtung Palast gelaufen. In Bangkok gibt es immer wieder Kanäle. Das sieht zwar nett aus, aber die Gerüche sind teilweise ziemlich intensiv. An jedem Laden ist eine Wasseruhr in den Gehweg betoniert. Das sieht echt lustig aus und fällt erst auf, wenn die Läden geschlossen haben.
Direkt am Palast ist auch das Verteidigungsministerium. Mit Kanonen und allem was da so notwendig ist.
Ein Bild vom König darf natürlich auch nicht fehlen. Der ist in Thailand überall präsent.
Der Palast und der Temple of the Emerald Buddha – Wat Phra Kaew sind von einer Mauer umgeben. Auf dem Weg zum Tempel wurden wir von mehreren Thais angesprochen wegen unseren kurzen Hosen. Im Tempel ist eine lange Hose vorgeschrieben. Wir dachten das klappt schon, im Tempel zuvor war es ja auch kein Problem. Aber am Eingang wurde streng kontrolliert. Also mussten wir uns etwas langes besorgen. Nach etwas feilschen haben wir zwei schicke Pumphosen für 200 Bhat erstanden. Ich glaube mit unseren Kurzenhosen hätten wir die Buddhas weniger gestört als mit unserem Anblick in roten Pumphosen.
Mit der masse haben wir uns dann in die Tempelanlage schieben lassen. Auch hier war heute richtig viel los.
In den Tempel selbst sind wir nicht gegangen, das hätte sicherlich nochmals 1 Stunde anstehen bedeutet. In der Tempelanlage gab es auch so viel zu sehen.
Danach wollten wir den alten Königspalast besichtigen. Dieser war aber heute geschlossen. Wir sind dann zum Fluß und mit dem Boot nach Chinatown gefahren.
Die Langboote haben hinten eine rießigen offenen Motor mit einer langen Stange, an welcher sich die Schraube befindet. Sieht echt cool aus und die können ordentlich Tempo machen.
In Chinatown ist alles nochmals etwas anders. Was genau kann ich nicht beschreiben.
Wir haben die beste Nudelsuppe der Welt gegessen. Dazu mussten wir 10 Minuten anstehen um einen Platz zu bekommen.
Rolled Noddles with crispy pork soup.
Hier gibt es so viel zum sehen, ich kann euch garnicht alles beschreiben. Stinkfrüchte, Maronen, Gewürze und Tee und überall wird gekocht. Wobei das überall in Bangkok der Fall ist.
Wir sind dann quer durch die Stadt bei 32° zurück zum Hotel gelaufen. Direkt am Hotel gibt es eine Massagestube. Auf Empfehlung habe ich dann meine erste Thaimassage genossen. Zuerst bekommt man die Füße gewaschen, dann eine Massagekleidung. In dieser wird man dann in aller erdenklicher Weise durchgewalkt.
Danach habe wir was gegessen und die Einrücke des Tages bei ein paar Bier sacken lassen.
Krokodil vom Spieß. Lecker. ….

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