Hanoi

Wir haben eine tolle Unterkunft in der Nähe des Old Quartier. Von hier ist fast alles zu Fuß erkundbar. Nach einem annehmbaren Frühstück mit Brötchen, Marmelade und Kaffee haben wir die Stadt erkundet.

Als erstes sind wir zur Trainstreet gepilgert. Dies ist eine Straße durch welche regelmäßig Züge fahren aber links und rechts Leute wohnen. Wenn der Zug kommt wird die Straße kurz frei gemacht und danach geht das normale Leben weiter. Das hat sich wohl so rumgesprochen, denn nun ist es für Touris und Schaulustige verboten, die Straße zu betreten. Wir wurden von einem Sicherheitsmann zurück gepfiffen, kaum das wir die Straße betreten haben. Aber ein Bild habe ich noch kurz geschossen.

Wir sind dann weiter zum Lenin Monument gelaufen. Er steht erhaben mit Blick in die Ferne auf seinem Sockel.

Langsam gewöhnen wir und an das Moped und und Rollerchaos auf den Straßen. Das überqueren der Straßen klappt eigentlich ganz gut. Die Rollermasse teilt sich irgendwann und man läuft wie Moses durch das Rote Meer.

Weiter ging es zum Literatur Tempel. Dies ist ein konfuzianischer Anlagenkomplex in welchem von 1076 bis 1915 die Söhne der Mandariene und hochbegabte der Aristogratie unterrichtet wurden. Die Anlage beherbergt einen See und mehrere Gebäude und Tempel. Drum herum ist eine Mauer. Sie wird von Schulklassen besucht. In Vietnam gibt es Schuluniformen. Das ist ein toller Anblick wenn alle gleich angezogen sind.

Danach haben wir uns weiter Richtung Westen gewandt. Hier sind einige Botschaften und Regierungsgebäude. Dahinter ist das HoChiMinh Museum und das HoChiMinh Mausoleum. Der Bereich um das Mausoleum ist ein riesiger Platz, welcher streng gesichert ist. Es gibt ein Sicherheitscheck fast strenger als am Flughafen. Meinem Kollegen haben Sie das Feuerzeug abgenommen, da Rauchen dort verboten ist. Das hat Ihm garnicht gepasst. Um das Mausoleum ist eine Sperrzone, wer Sie übertritt wird sofort zurückgepfiffen. Und überall sind Verbotsschilder. Das hat sich schon sehr sozialistisch angefühlt.

Direkt am Truc Bach See mit Blick über den See.

Dort ist auch eine schöne Tempelanlage mit einer Pagode.

Danach haben wir uns quer durch die Stadt treiben lassen in Richtung Dong Xuan Market.

Das ist eine Markthalle über 3 Stockwerke in welcher es alles gibt, was man sich vorstellen kann. Von Kleidung über Stoffe, Haushaltsartikel bis zu Nahrungsmittel und Tiere. Manche zum Verspeisen oder einfach Singvögel.

Danach waren wir erst mal platt. Der Leichte Nieselregen der mal stärker und wieder schwächer wurde hat unsere Stimmung auch nicht gehoben. So sind wir zurück ins Hotel gelaufen.

Am Abend haben wir direkt am Hotel bei einem Inder gegessen.

Danach sind wir auf den Nachtmarkt gelaufen. Hier werden lauter hochwertige Markenartikel verkauft. North Face, Addidas, Nike usw. Die Touris sind ganz scharf drauf.

Am Hoan Kiem See endet der Nightmarket.

Um den See werden die Straßen gesperrt und der Bereich wird Abends zu einer Fußgängerzone. Hier ist eine eigenartige oder eher ungewöhnliche Stimmung. Es sind immer wieder Gruppen, die etwas vorführen, oder gemeinsam tanzen. Es gibt Karaoke Vorführungen oder auch ein Zauberer der seine Tricks vorführt. Folklore Truppen die singen oder einfach Jugendliche die einen Federball mit dem Fuß im Kreis rumkicken.

Es sieht so aus wie wenn die Vietnamesen Ihr Kulturprogramm selbst gestalten. Da ist teilweise echt richtig schlechtes dabei. Zum Beispiel zwei Chinese, einer mit einer Einseitengeige und der andere mit einer Trommel. Das war auch grausames gequietsche und ein Takt war nicht zu erkennen. Wir mussten uns echt beherschen nicht laut loszulachen. Nach dem Kulturschock sind wir zurück ins Hotel.


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