Wolkenpass

Pünktlich um 9:00 Uhr hat mich mein EasyRider abgeholt. Dann ging es in zügigem Tempo durch Hue. Das war ein großer Spaß. Er hat echt alle Autos, Busse und Roller hinter sich gelassen.

Außerhalb von Hue hat er den ersten Abstecher zu einer Lagune gemacht. Hier lagern die Fischer Ihre Langboote.

In rasanter Fahrt ging es weiter Richtung des Gebirges. Es trennt Nord und Südvietnam. Am Gebirge sind wir in einen Pfad rechts abgebogen und zu einem „versteckten“ Wasserfall gefahren. Der Elefantenwasserfall. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir den Wasserfall erreicht.

Leider ist der Elefant ein Fake. Der Rüssel wurde mit Beton angefügt.

Auf dem Rückweg zum Moped sind uns andere EasyRider begegnet. Also einfach die Standard-Tour.

Mitten im Wald auf einer Lichtung war noch dieses nette Stätte.

Zurück auf der Hauptstraße wurde plötzlich das Moped langsamer und ist am Straßenrand zum stehen gekommen. Ich habe mich ich gewundert was als nächstes geplant ist. Aber so wie es aussah hatte er vergessen zu Tanken. Da half auch kein Schütteln. Leer ist leer.

Ein Rollerfahrer hatte zum Glück einen Schlauch dabei, so konnte schnell etwas Benzin abgezapft werden. Nach einer Weile georgel ist die Kiste zum Glück wieder angesprungen. Nach dem Tanken ging es direkt zum Hai Van Pass. Ein letzter Blick zurück und ab über den Pass.

Hai-Van Pass oder Wolkenpass.

Ein verwackeltes Gopro Video.

Es ist einfach Klasse auf zwei Rädern die Berge zu überqueren.

Auf der anderen Seite war das Klima sofort ein paar Grad wärmer. Ein Blick auf den Strand von Da Nang. Da hätte ich es auch aushalten können, aber mein Weg führte mich weiter nach Hoi An.

Die Bahnübergänge werden mit Schiebetore gesichert. Und per Handbetrieb geöffnet und geschlossen.

Nach meiner Ablehnung des Restaurants direkt am Meer mit so Aquarien mit lauter Krappeltieren davor hat er mich zu einer super tollen Garküche gebracht. Hier habe ich die beste Nudelsuppe bisher gegessen.

In Cat Ba habe ich gelernt es gibt 3 wichtige HAPPY Dinge in Vietnam gibt.

  1. Happy Room – so wird die Toilette genannt.
  2. Happy Buddha –
  3. Happy Water – der Reiswein
Happy Buddha

In Hoi An hat er mich erst zu einem Schneider gebracht. Die Anna, Hanna, Banana (so hat sich mich begrüßt) war zwar total nett, aber ich wollte eigentlich nur ins Guesthouse. Nach 10 Min war der Spuk zuende und ich war in der Nähe meines Guesthouses.

Nach der Verabschiedung von meinem crasy EasyRider „good by my love“ habe ich meine Unterkunft gesucht.

Ich habe ein tolles Zimmer mit Balkon und Klima. Wiedermal alles TipTop.

Nach einer schönen Dusche habe ich Hoi An besichtigt. Es ist ein reiner Touri Ort. Aber angenehm sind die Zonen wo keine Fahrzeuge erlaubt sind. Ich habe auch den Markt der lokalen gefunden.

Witzig ist, wenn die Vietnamesen Ihre Einkäufe direkt vom Roller aus tätigen.

Ich musste etwas suchen bis ich gefunden habe wo die Vietnamesen essen. Aber es hat sich wieder gelohnt.

Heute geht es früh ins Bett. Morgen werde ich um 5:00 Uhr zu einer Tour abgeholt.


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4 Kommentare zu „Wolkenpass

    1. Ich habe gerade einen maßgeschneiderten Anzug bestellt. Für 120 Dollar aus feinster Kashmirwolle. 🙂 Aber nicht bei Anna Hanna Banana. Ich mag diese Provisions und Schleppergeschäfte nicht.

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  1. Wir waren gestern nach einer Lomi lomi-Massage mal wieder beim Do in Cannstatt. Das Essen war stark mit Geschmacksverstärkern angereichert und lag uns schwer im Magen. Kein Vergelich mit den frischen Speisen, die du uns hier auf deinen wunderbaren Blog immer wieder präsentiertst. Da möchte man schon wegen des guten Essens nacht Vietnam fahren. Dir und deinem Reisebegleiter weiterhin einen guten Appetit und gräme dich nicht wegen des Betonrüssels ;-))

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    1. Liebe Lerche, ich glaube zum Teil sind die Geschmacksverstärker auch in Vietnam angekommen. Besonders in der Touri-Küche. Nur das da kein Einheimischer isst. Das mit dem Rüssel wäre ja kein Problem, aber warum muß das dann Elefantenwasserfall heißen. … 🙂

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