Guten Morgen aus Malang. Wir haben heute vieeel zu kurz geschlafen. Wir wurden um 0:15 Uhr abgeholt. Ohne Kaffee mussten wir los. Das war schon hart.

Mit den Jeep ging es Richtung Bromo. Außer uns wurden noch 4 andere Gäste von anderen Hotels abgeholt. Unsere Truppe war ein Indisches Paar im mittleren Alter, zwei jüngere Französinnen, Wir und Febri unser Fahrer.
Gegen 3 Uhr haben wir den Aussichtsplatz Gunung Penanjakan auf 2.770m erreicht. Mit uns hunderte von Jeeps und noch mehr Leute.
Es war dort oben Arschkalt. Sicherlich unter 10′C. Alle naja die meisten waren gut eingepackt. Wir auch. Unser Fahrer brachte uns zum Weg zur Aussicht auf den Bromo und den größeren Semeru Vulkan dahinter.
Der Weg ist voll mit Buden wo es Suppe, Kaffee, Tee und Kleidung zum leihen gibt.
Dort haben wir erst mal einen Kaffee getrunken.

Dann sind wir in der dunkelheit mit Stirnlampen los und haben die Lage erkundigt.
Jetzt kommen vermutlich zuviele Bilder vom immer selben Objekt.












OK langsam ist vermutlich klar, uns das sehr beeindruckt hat.

Wir haben uns dann auf den Rückweg gemacht. Zwischen Jeeps hindurch, welche in 3 Reihen auf der schmalen Straße standen. Das geht so sicherlich 1km. Und bevor die letzten bzw. ersten wieder gehen, geht nix


Also hieß es jetzt warten bis sich die Schlange von unten nach oben wieder auflöst.
Achja, ich hab da beim warten beinahe noch von einem aufs Maul bekommen. Der Typ sitzt im Auto, frisst irgendwelche Bonbons und schmeißt seinen Müll einfach aus dem Fenster auf die Straße. Das hat mich so aufgeregt in dieser tollen Natur, das ich gesagt habe er soll das nicht tun. Dann hat er das nächste rausgeschmissen. Da habe ich ROT gesehen, die Papiere aufgelesen und durch offene Fenster zurück geworfen. Dann ist der Typ voll durchgedreht, hat rumgebrüllt und ist ausgestiegen. Ich bin ruhig geblieben und habe irgend etwas von Safe the Earth for our Children usw. erklärt. Glaub er habt nix verstanden. Er meinte irgendetwas von er wäre hier Zuhause. OK, dann habe ich im ein Sorry gesagt und dann ist er wieder eingestiegen. Den Müll hat er aber im Auto behalten. Keine Ahnung was da wieder in mich gefahren ist. Aber manchmal muss so etwas getan werden
Als es wieder weiterging sind wir in die nähe des Kraterrandes vom Bromo gefahren. Dort geht eine steile Treppe bis auf den Kraterrand.


Der Weg war länger als gedacht und es ging dann doch ordentlich hoch.





Der Bromo Krater liegt auf 2339m. Oben kann direkt in den Krater geschaut werden. Je nachdem wie der Wind steht riecht es auch nach Schwefel usw. Aber Wind nimmt das gut mit und drückt es noch oben. Der Vulkan faucht richtig. Mal mehr und mal weniger. Und entsprechen mehr oder weniger Rauch kommt Schon ein beklemmendes Gefühl da zu stehen und direkt in den Krater zu schauen.


Wir sind ja nicht so die Selfie Fans.

OK, dann ging es zurück zum Jeep. Nach einer wilden Offroad Fahrt und einem weiteren Fotostop in der Savanne und den TeleTubbie Hügeln sind wir zurück nach Malang gebracht worden. Wir waren gegen 12 Uhr im Hotel. Insgesamt ein sehr schönes Erlebnis.
Im Hotel haben wir uns erst mal den Lavagesteinsstaub abgespühlt. Der ging selbst durch Schuhe und Socken.

Ich habe mich erstmal hingelegt. Nach guten 2 Stunden Schlaf haben wir das Hotel inspiziert.
Oben auf dem Dach ist ein Rooftop Restaurant und ein Pool.


Nach der Stärkung sind wir in die Stadt. Um den Lapangan Rampal Park stehen Superhelden.




Die sind sehr schön mit Metallschrott designed.
Am Rand waren paar Indonesier am Zechen. Ich habe Ihnen nett zugenickt. Dann haben sie mich eingeladenen einen Captain Morgen Rum zu trinken. Ich habe nicht abgelehnt und hab Ihnen zugeprostet und einen Rum mit den Jungs getrunken. Das war ein schöner Spaß.
Wir sind dann weiter zur Jembatan Brantas Brücke. Von der Brücke können zwei Stadtviertel bewundert werden. Einmal Kampung Warna Warni Jodipan das „bunte Dorf“. Auf der anderen Seite Kampung Biru Arema das „blaue Dorf“.
Kurze Geschichte dazu, das bunte Dorf galt als eines der schlimmste Slum in ganz Indonesien. Die Regierung wollte deshalb die Bewohner umsiedeln. Die haben daraufhin selbständig das Slum bereinigt und alles bunt angemalt. Jetzt ist es eine Touristen Attraktion.

Inspiriert von dem Erfolg hat das Viertel gegenüber Ihr Dorf dem lokalen Fußballklub „Arema“ gewidmet. Deshalb wurde alles blau gestrichen.


Total schöne Geschichte. Wir haben noch in einem Super Bakso Restaurant zu Abend gegessen.


Auf der Dachterasse gab es noch einen Absacker und dann sind wir totmüde ins Bett gefallen. Morgen geht es weiter, wenn Ihr wollt….
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