Hohe Tatra und Autonachtzug

Auch heute Morgen war alles ganz entspannt. Frühstück gab es mit der Familie.

Gegen 9:30 bin ich losgekommen. Heute wieder keine 200km.

Erst noch schön durch die polnische Karpaten und dann über die Grenze in die Slowakei. Dort der Hohen Tatra entgegen. Und zum Schluss nach Poprad zum Autonachtzug.

In Polen gibt es sehr viele schöne und richtig alte Holzkirchen. Leider waren heute alle geschlossen.

Die folgende ist die älteste aus dem 16th Jahrhundert und wird gerade renoviert.

Dazwischen waren richtig schöne Strecken und eine tolle hügelige Landschaft. Und das Beste, fast keine andere Fahrzeuge. Im Hindergrund als Schatten ist die hohe Tatra erkennbar.

Auf der hohen Tatra war es dann vorbei mit Einsamkeit. Da heute Sonntag ist, waren lauter Ausflügler da. Auch die ganze Motorradfahrer Szene hat das gute Wetter für einen Ausflug in die Tatra genutzt.

Blick auf die niedere Tatra.

In Poprad an der Verladerampe bin ich relativ früh angekommen.

Verladen wird erst ab 20:00 Uhr. Also habe ich mich umgezogen und Poprad erkundet. Hier haben am Sonntag fast alle Läden offen. In einem Einkaufscenter gibt es die selben Shops wie bei uns C&A, HuM, usw. Die Preise unterscheiden sich bei Kleidung auch nicht. Aber Lebensmittel sind günstiger. Eine Kugel Eis kostet 40 Cent.

Ich habe mir einen gemütlichen Biergarten gesucht. Bei leckerem lokales Bier und Burger mit Chili Cheese Pommes ließ ich die Zeit verstreichen.

Ich muss nur langsam machen, sonst wird das verladen des Mopeds schwierig.

Aber auch das ging problemlos. Ich durfte als erstes auf den Zug auffahren und bin somit auch der Erste der den Zug verlässt.

Noch ein letzter Blick auf die Tatra und dann ab in den Schlafwagen.

Mein Bett ist bereit und Morgen bin ich um 6 Uhr in Prag. Gutats Nächtle.


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2 Kommentare zu „Hohe Tatra und Autonachtzug

  1. Holzkirchen hat es ja viele dort—-ähnlich USA. Da fragt man sich, wer geht da alles hin, vor allem in einsamen Gegenden?

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    1. Das ganze Dorf. Ich habe in mehreren Dörfern eine Richtige Völkerwanderung erlebt. Erst habe ich mich gefragt, was da los ist. Aber dann festgestellt, das alle Richtung Kirche pilgern. Auf dem Land in Polen oder Ukraine wirst du noch schräg angeschaut wenn du nicht zum Gottesdienst erscheinst.

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