Leh auf 3500m

Heute Morgen bin ich früh gestartet. Gestern bzw. heute Morgen bin ich erst um 2:00 Uhr erst ins Bett gekommen. Entsprechend kurz war die Nacht. Nach nur 4 Stunden Schlaf ging es zum Richtung Flughafen. Das Terminal 2 am Flughafen ist nur für die Inlandsflüge. Ich bin da als Europäer echt aufgefallen. Nur wusselnde Inder um mich rum.

Der Checkin war problemlos. Nachdem ich meine Jacke auf dem Koffer genommen habe, hatte der Koffer genau die erlaubten 15kg. Punktlandung!!

Also bin ich mit Handgepäck und Jacke zur Security Kontrolle. Ich habe wie in Stuttgart nur das Handy und Bookreader rausgenommen und dachte das passt so. Aber hier wurde richtig streng kontrolliert. Ich musste meinen Rucksack komplett auspacken. Darin hatte ich den Tankrucksack verstaut. Und darin waren die Kameras, GoPro und das NAVI. Aber auch beim 2. durchleuchten haben Sie noch etwas entdeckt. Ich habe die Powerbank übersehe. Mit einem lächeln habe ich den strengen Blick des Soldaten etwas gemildert.

Am Flugfeld waren einige Vögel, aber links und recht von der Landebahn waren Posten stationiert, welche irgendwelche Kracher losgelassen haben um die Vögel zu vertreiben.

Ein Vogel hat sich aber hartnäckig auf den Flügel gesetzt und ist bis zum Start dort rotzefrech gesessen.

Der Flug nach Leh war ganz angenehm. Leider war es ziemlich bewölkt und ich habe immer nur temporär die Berge gesehen. Ist schon witzig, am Beginn des Gebirges sind die Spitzen noch weiß vom Schnee. Aber um so weiter es in den Norden geht werden die Berge braun/ocker. In Ladakh gibt es einfach sehr wenig Niederschlag. Im Flugzeug wurde noch ausdrücklich vor der Höhe und der Höhenkrankheit gewarnt. Auch die Sonne ist dadurch viel stärker.

Dies ist der Indus Fluß beim Landeanflug von Leh.

Der Flughafen in Leh ist echt übersichtlich. Unser Flieger war der einzige auf dem kompletten Flughafen. Am Rand wartete schon das gesamte Bodenpersonal auf uns.

Der Flieger muss so parken, das er drehen kann und wieder raus fahren. Etwas zum zurückschieben gibt es nicht.

Mit dem prepayed Taxi ging es zum Guesthouse. Mit Kunstrasen, mini Gebetsmühle und Buddha vorne drin kann nix schiefgehen. Auch wenn plötzlich aus 2 Spuren 3 werden.

Das New Moon Guesthouse ist wie auf den Bildern echt toll. Vorne mit schönem Garten.

Auch mein Zimmer gefällt mir sehr gut. Ich konnte es auch direkt beziehen.

Ich habe mich nochmal 2 Stunden hingelegt. Heute ist nur ankommen und an die Höhe gewöhnen angesagt. Ist schon witzig wie man beim einschlafen plötzlich wach wird und schneller atmet. Aber nach einer halben Stunde bin ich richtig weggeratzt.

Am Nachmittag habe ich dann Leh zu Fuß erkundet. Tolles Städtchen mit vielen verschiedenen Eindrücken.

Ich habe dann auch mal an der Gebetsmühle gedreht. Immer Rechtsherum! Bei jeder vollen Umdrehung leutet ein Glöckchen.

In einem Café habe ich dann gefrühstückt. Leckeren Aprikosenkäsekuchen und ein Kaffee.

Im Kern sind lauter enge Gassen und in jeder gibt es etwas anderes. Einmal die ganzen Friseure, die Schneider, einmal wird überall gebügelt oder Fladenbrot gebacken.

Das Brot war noch warm und echt lecker. Und wurde in Zeitungspapier eingepackt.

An der Hauptstraße gibt es überall Shops wo Motorräder verleihen. Mit einem habe ich mich etwas unterhalten. Er organisiert eine Royal Enfield Himalayan in bestem Zustand für mich. Ich soll heute Abend um 9 vorbei kommen und das Bike besichtigen und mich entscheiden. Wenn alles klappt, leihe ich ab Morgen früh die Himalayan und erkunde die nähere Umgebung.

Der Spruch spricht mir aus dem Herzen.

Hier noch Bilder von meinem Guesthouse. Oben direkt das ein Kloster/Gompa.

Ich werde mich noch etwas ausruhen und mal nachfragen ob ich im Guesthouse etwas zu essen bekomme.


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4 Kommentare zu „Leh auf 3500m

  1. Wow Simon das hat ja echt gut geklappt soweit !! Schön dass Du gesund und munter angekommen bist…ist bestimmt eine ganz fremde Welt !

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  2. Super, dass bislang alles so reibungslos geklappt hat.
    Ich hoffe dein Körper kommt mit der Höhe gut klar! Erstmal lieber noch ein bisschen langsam machen…
    Leh scheint ja recht gut auf die Motorrad Touristen eingestellt zu sein, so dass du überall noch gut mit Englisch durchkommst?

    Wie ist das eigentlich beim Motorrad mit rechts und links Verkehr? Ist die Hardware da auch irgendwie anders als beim Auto?

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    1. Ja bisher gewöhne ich mich ganz gut an die Höhe. Früher war tatsächlich Kupplung und Bremse vertauscht. Aber ich hoffe dies ist nicht mehr der Fall. Sonst muss ich das Fahren auch noch neu lernen.

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