Himalayan und Gompas

Gestern abend habe ich im Leh View Restaurant gegessen. Es ist auf einer Terasse und bietet einen wunderbaren Blick auf die Einkaufspassage. Leider weiss ich nicht mehr wie das Gericht geheißen hat. War aber echt Klasse. Irgend ein Curry mit Tomate, Curry und Hühnchen. Dazu habe ich frisches Garlic Naan bekommen. Einfach ein Traum.

Dann ging es mit gemischten Gefühlen zur Besichtigung der Himalayan. Das Motorrad stand gut da und wird die Touren sicherlich durchstehen. Ich habe eine Probefahrt duch Leh gemacht und gleich den ersten Rechts/Links Wackler verursacht. In Indien ist überall Linksverkehr. Danach war klar, das Bike taugt. Wir haben den Mietvertag geschlossen und ich konnte das Bike gleich mitnehmen. So bin ich ohne Helm durch Leh zur Unterkunft gefahren. Hat Spaß gemacht.

Heute Morgen ging es dann auf die erste Tour. 150km die ganzen Klöster (heißen hier Gompa) in der Nähe besuchen.

Motorrad gepackt und los gehts. Der alte Tankrucksack von meiner KLE500 passt hier perfekt drauf.

Mein Gebet beim fahren war „immer LINKS“, „immer LINKS“ usw. Das hat echt gut funktioniert. Die Kreisverkehre sind etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das klappt auch irgendwie. Die Inder fahren zwar chaotisch aber doch irgendwie rücksichtsvoll.

Das erste Kloster war direkt unterhalb des Flughafens. Das Gompa Spituk. Es war nur ein kurzer Aufstieg was bei der Höhe ganz gut ist. Ich merke das ich deutlich schneller aus der Puste bin.

Dann ging es weiter zum Kloster Phyang. Dies liegt in einem sehr schönen Tal.

Am Eingang ist eine schöne Stupa.

Über kleinere Straße ging es zum Kloster Matho. Es war eine tolle Fahrt. Vorbei an Heiligtümer über den Indus und entlang von Felsen.

Das Kloster Matho bietet von weitem schon einen tollen Anblick.

Auf dem Tempelhof vom Kloster Matho wachsen Blumen zwischen den Plastersteinen.

Im Tempel haben die Mönche gebetet, getrommelt und getrötet. War von draußen ganz lustig anzuhören. Von dem Kloster ein wunderschöner Blick ins Tal.

Auf dem Weg zum Koster Hemis habe ich noch ein weiteres aus der Ferne fotografiert. Es lag so malerisch im Indus Tal mit der Bergkulisse.

Das Kloster Hemis ist eines der größten und ältesten in Ladakh. Das Gebirge am Kloster sieht aus, wie wenn es umgestoßen wurde. Die Gesteinsschichten verlaufen schräg, teilweise fast senkrecht.

Auch hier war vor dem Kloster eine riesige Stupa. Mit Elefanten und anderen Viechern. Im Tempel habe nachher festgestellt, das die Anordnung immer die selbe ist.

Im Kloster ist ein Museum untergebracht. Dort hängt ein Tourenrad von seiner Heiligkeit……(ich konnte mir den Namen nicht merken) welche 2016 zum Hemis Festival von Katmanu mit diesem Rad gefahren ist. Leider war im Tempel ein Fotoverbot. Hier war eine riesige Buddha Statue. Aber den Guru habe ich fotografiert.

Blick von oben auf den Tempelplatz.

Am Kloster habe ich noch in einer Garküche Maggi bestellt. Die ist eine Päckchen Nudelsuppe, die es hier überall gibt. Serviert wurde sie in einem Blechnapf. War aber ganz brauchbar.

Auf dem Rückweg nach Leh habe ich ein letztes Kloster angesteuert. Das Kloster Thiksey. Oben hat es stark gewindet.

Dann ging es noch beim Motorrad Vermieter vorbei. Er wollte mir noch ein Toolkit/Bordwerkzeug mitgeben. Der hat sich echt gefreut als ich vorbei kam, wollte wissen ob lles in Ordnung ist und meinte noch die Bremsbeläge hinten möchte er in einer Woche wecheln und ich soll mal vorbei kommen. Nach meinem Trip ins Zanskar-Tal werde ich vorbei fahren.

In Leh war ich heute auf der anderen Seite der Passage im Restaurant LaTerrasse essen. Das war echt der Hammer. Hier gibt es Tibetanisches Essen. Ich habe mir zwei verschiedene Gerichte ausgesucht. Als erstes eine Suppe Thenthuk.

In der Suppe waren Nudel Vierecke, Gemüse und Hühnchen.

Danach gab es Yaki Goyaja. Das waren gefüllte Teigtaschen die auf einer Seite leicht angebraten waren. Dazu gab es verschiedene Tunkesoßen. Das war echt der Hammer. Maultaschen gehen halt immer.

Zum Anschluss habe ich mir noch ein Mango Lassi gegönnt.

Morgen geht es weiter nach Kargil. Dies liegt ca. 250km westlich von Leh und bildet den einzigen motorisierten Zugang zum Zanskar Tal.


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4 Kommentare zu „Himalayan und Gompas

  1. Hey Simon, wünsche Dir weiterhin viel Spaß und finde es beruhigend daß das Moped einigermaßen vernünftig aussieht, dachte schon Du bekommst so ne verrostete Schleuder Deine Bilder sind total schön und beeindruckend. Alles Liebe weiterhin, ne tolle Zeit mit vielen Eindrücken und daß Dir nie die Straße ausgeht. Bussi Sonja

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    1. Ich lass mir doch keine Rostschleuder andrehen. Bis jetzt läuft alles mehr als zufriedenstellend. Ich hoffe ihr habt auch einen schönen Urlaub. Vielen Dank und der Gummi bleibt immer unten.

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