Angkor Wat

Hier nun der zweite Teil meiner Angkor Expedition der 1000 Tempel.

Ich habe Angkor Wat durch das Osttor betreten. Hier sind viel weniger Besucher unterwegs und das ist für mich deutlich schöner.

Ankor Wat wurde ursprünglich zur Verehrung Vishnus errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde Angkor Wat von einer hinduistischen Kultstätte in eine des Buddhismus umgewandelt. Der Tempel ist in 3 Ebenen angelegt. Der Aufstieg auf die obere Ebene ist nur über eine sehr steile Treppe möglich.

Alle Wände sind verziehrt.

Der Blick von oben ist echt gigantisch.

Blick auf den Westlichen Eingang
Einer der Außentempel

Über die steile Treppe ging es dann wieder auf die mittlere Ebene.

Blick zur oberen Ebene

Auf der mittleren Ebene fand eine religiöse Zermonie statt.

Ich habe dann Angkor Wat durch den westlichen Eingang verlassen und von dort Fotos gemacht.

Auf der untersten Ebene bin ich zurück zum östlichen Eingang. Die Wände sind mit verschiedenen Erzählungen verziert.

Ein letzter Blick zurück vom östlichen Eingang und Angkor Wat ist besichtigt. Die Ausmaße lassen sich in Bildern nicht erfassen.

Es war zwischenzeitlich 13 Uhr geworden, noch 4,5 Stunden für Angkor übrig. Die Tempel können bis 17:30 Uhr besichtigt werden.

Mein nächster Stop war der Tempelberg Phnom Bakheng. Dieser pyramidenförmige Tempel ist Shiva gewidmet. Der Tempel wurde auf einem 55m hohen Hügel errichtet.

Mein Weg führte mich nochmals am Bayon vorbei. Davor haben sich ein paar Affen rumgetrieben.

Der Fahrtwind verschafft einem immer wieder eine angenehme Abkühlung.

Ich habe dann einen ganz kleinen abseitsligenden Tempel besucht. Dort war ich vollkommen alleine. Den Banteay Prei Tempel. Dieser hat mir von der Stimmung mit am Besten gefallen.

Der Neak Pean Tempel liegt mitten in einem See oder besser künstlich angelegten Wasserbecken. Das Becken ist komplett quadratisch. Der Tempel ist nur über einen schmalen Steg erreichbar.

Auf der Insel ist nochmals ein Wasserbecken und darauf ist der Tempel.

Langsam ging die Sonne unter, aber ich hatte noch Zeit. Also habe ich mich auf den Weg zur nächsten Anlage gemacht. Der Tempel heißt Ta Som und ist buddhistisch. Der Gesichtstum mit der Würgefeige hat mir hier am Besten gefallen.

Es wurde nun 17 Uhr und ich war fertig und total überwältigt aber glücklich.

Dann tauchte plötzlich rechts des Weges die Tempelanlage Östlicher Mebon auf. Also auf zum letzter Tempel vor 17:30 Uhr.

Die Anlage wird von 4 Elefanten bewacht. In jeder Ecke einer.

Die Tempelgebäude sind aus Ziegelsteinen gebaut und haben in der Abendsonne geleuchtet.

Das war Angkor. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, wie gigantisch diese Anlage ist. Ich habe über 100km mit dem Moped zurück gelegt und unzäglige Tempel gesehen. Insgesamt war ich auf der Anlage 12 Stunden unterwegs. Ich wollte einfach soviel mitnehmen wie möglich.

Beim letzten Tempel hat dann der Akku meines Handys schlapp gemacht. Das war doof da die Straßen in Siem Reap etwas chaotisch sind und ich ja irgendwie zum Hotel zurückfinden muß. Aber mein inneres Navi hat mich gut zurück gebracht.

Direkt am Hotel gab es eine letzte Stärkung und paar Bier um Angkor zu verarbeiten.


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2 Kommentare zu „Angkor Wat

  1. Die zeit der Nudelsuppen schein vorbei zu sein….
    aber echt gigantische Bilder die leider nur Bruchteile transportieren können von dem was Du beim Fotografieren gesehen, gerochen und gefühlt hast…aber Danke für ein Stückchen mitnehmen

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